- vor 1389 Obrecht der appendecker, † 1389
Vermutlich Albrecht Offenburg, der Apotheker, Sohn des Heinrich Offenburg und Vater des Henmann Offenburg
J.Z.B.3.
1392 Cunrat zem Houpt, † 1441
1392 Bürgerrechtskauf (Ro.B.325)
1405 Ratsherr
1411 Zunftmeister
versteuert 1429 ein Vermögen von 7000-7500 G. (Schönberg 526)
Stifter der Elenden Herberge auf dem Petersberg
1396 Henman Offenburg † 1459
1396 dürfte spätestens das Jahr des Zunfteintritts sein, da er am
25.6.1396 - erst 16½Jahre alt - seinen eigenen Hausstand gründet
1406 Ratsherr
1412 Zunftmeister
1413 Oberstzunftmeister
1433 durch Kaiser Sigismund in Rom zum Ritter geschlagen
Über sein Leben und seine Tätigkeit als Staatsmann vgl. A.Bernoulli, Die
Chronik Henman Offenburgs, Basl. Chron. 5,204ff.
1403 Uolrich von Meringen der appotegger
verdiente sich 1403 als
safranzünftiger das Bürgerrecht auf dem Zuge nach Gemar (Ro.B.314)
Nicht aufgeführt bei Häfliger
1415
1415 Peter Offenburg der appoteker
verdiente sich 1415 mit der Safranzunft Bürgerrecht auf dem Zuge nach Säckingen
(Ro.B.352)
vor 1424 Hans Seiler der apoteker
versteuert 1429 als Safranzünftiger eine Vermögen von 2500-3000 G. (Schönberg 529)
J.Z.B.32
vor 1424 Rudolf Meygenberg der appendeger
versteuert 1429 das sehr bescheidene Vermögen von 0-10 G. (Schönberg 531)
J.Z.B.13 und 30
vor 1424 Werner Meygenberg der appentegker
vgl. Häfliger 334f. , †
1435
1435 Petter Hans von St. Ursicien der appentegger
1435 Zunftkauf (Sfz. 199,27), nach dem er schon 1422 «von sins diensts wegen»
das Bürgerrecht erhalten hatte (Ro.B. 358)
bei Häfliger nicht aufgeführt
1442 Filipp Brutttin von Remund
1442 Zunftkauf mit Barzahlung der Eintrittsgebühr von 4 G. (Sfz.
199,17)
Filip Bruttin = «Philippus Portin, ein apoteker, Cecilien Meigenbergerin man» der 1442 Bürgerrecht kaufte (Oeff.B.I,153)
1449 Johan Gastatt der apenteker
1449 Zunftkauf (Sfz. 24,48)
J.Z.B. 33 Johann Gastatt = Johann Gastald (vgl. Harms II,261)
1451 Jacob von Senheim der apoteker, † 1477
1451
Zunftkauf «gab zwen gulden bar, untz er bezalt, ist bürg sin fatter Dieter von Senheim der schultheiss»
(Sfz.
24,57)
1453 Stubenmeister (Sfz. 4,152v.)
1459
Sechser (Sfz.
4,165)
1462 Ratsherr
1473 Zunftmeister
J.Z.B.39
1453 Heinrich Dominica
1453
Zunftkauf, seine Bürgen sind Claus von Rastatt, Claus Gottschalk und Johann Biess
(Sfz. 24,65)
Heinrich Dominica = Heinrich Dominicus Karremye (Crameni,
Caramellis) aus der grossen Apothekerfamilie dieses Namens. Er wurde sesshaft im Roten Löwen beim Steblinsbrunnen an der Freienstrasse und figuruert in der Margzalsteuer 1453/54 als "Heinrich appotecarius zem Roten Löwen" mit einem Vermögen von 100 G. (Schönberg 609)
J.Z.B.39
1473 Ulrich Heltprunn der appenteker
1473
Zunfterneuerung als Sohn des Guldingerschreibers Konrad von Heilbronn
(Sfz.
24,142)
J.Z.B.38
1475 Heinrich von Senhin (Sennheim)
1475 Zunfterneuerung: «Uff Mentag nach Sant Barnabass anno etc. LXXV jar, so het Jacob von Senhin der als zunfftmeister sinem sun Heinrich die zunft ernüweret mit X s. unn ein viertel win unn Ruedy dem knecht geben ein s. unn dz bar bezalt»
(Sfz. 24,146)
1478 Stubenmeister (Sfz.
4,157v.)
1486 Zunftmeister
1480 Ratsherr (Sfz.4,168v.)
J.Z.B.48
1480
Nicola Karremye der appotecher, † 1507
1480 Zunftkauf (Sfz.
24,167)
zahlt bis 1506 Heizgeld (Sfz.38,14)
J.Z.B.48
1500 Crisostomus Gengenbach der apoteker, † 1532
1500 Zunftkauf hat die Eintrittsgebühr «von stund an bar geben und zalt»
(Sfz. 24,257)
1502 Stubenmeister (Sfz.
4,184)
1506 Sechser (Sfz. 4,173)
1522
Zunftmeister
1507
Dominicus Grameny, apoteker
1507 Nicola Grameny, apoteker
1507
Zunfterneuerung als Söhne des Heinrich Dominica (Heinrich Dominicus Karremye): "Uff Sant Philipp und Jacobstag hant Dominicus und Nicola Grameny des apoteker sune ir zunft ernüweret und dorum jeder XIII s, geben und bar bezalt»
(Sfz.
25,23)
Als Apotheker bezeugt im Heizgeldrodel (Sfz.27,42)
Bei Häfliger nicht aufgeführt
1507
1507 Johannes Grameny, apoteker
1507 Zunfterneuerung als Sohn des 1480 zünftig gewordenen Apothekers Niklaus Karremye
(Sfz.
25,23). 1508 war er mit Amerbach, Hieronymus Lachner und anderen jungen Baslern in der Schlettstadter Schule, wurde aber vom Schulvorsteher
Gebweiler wieder heimgeschickt, weil er doch nichts lerne und seine Verdorbenheit die Mitschüler anstecken könne (Wackernagel III, Anm.
pag. 20). Besser sagte ihm das Leben der italienischen Feldzüge zu, wo er 1515 bei Marignano als Weibel mit war und 1522 als Leutnant oder Lieferherr. Im Reformationsjahr 1529 kündete er sein Bürgerrecht auf und verliess Basel.
1510
1510 Jocob Heilweck von Widstorff, apotecher
1510 Zunftkauf Zunftkauf mir Barbezahlung (Sfz. 25,36)
1510 Bürgerrecht «Jocob Helwerg der appoteger von Werstat» (Oeff.B.7,137)
1532
Stubenmeister
1533 bewirbt sich Jacob Heilweck um das Lohnherramt (Oeff.B.8,29)
1544 erneuert sein Sohn Hans Heilweck die Zunft, aohne Angabe des Berufs (Sfz.25,160)
1512 Caspar Binder von Milhusen am Necker, appotecher
1512
Zunftkauf mit Barbezahlung (Sfz.
25,40)
Wird als "her Heinrich von Senhins nofar bezeichnet; er hat also die Apotheke des 1511 verstorbenen Heinrich von Sennheim übernommen
1512 Bürgerrechtskauf (Oeff.B.7,144)
1513 Stubenmeister (Sfz. )
Kapar Binder = Kaspar Bender, unter welchem Namen ihn Häfliger aufführt (a.a.O.348)
1513
1513 der hochgeleert Osswalt Ber von Brixsten, doctor und appotecher
1513 Zunftkauf «umb des willen, das er ein glid der unversitett ist, so hand min heren im
nochgelon, das er mag wachsen, hieten, reisen mit sim gelt und nüt mit sein lib
(Sfz. 25,43)
Über seine Tätigkeit als Professor der Medizin und Statdarzt vgl.
Albr. Burckhardt, Gesch. der Med. Fakultät z. Basel, 22, 36 und Wackernagel III,131.
Oswald hinterlässt einen Sohn Josua Ber
«her dochdor Oswaldt Berren sell. sun», der 1567 safranzünftig wird, ohne dass erkennbar ist, welchen Beruf er ausgeübt hat.
(Nicht erwähnt im Basler Wappenbuch I.)
1515
Jürg Caramellis
1515
Zunfterneuerung (Sfz.
25,49)
Als Apotheker bezeugt im Heizgeldrodel (Sfz.28,45 pass.)
1519 Ludwig Gengenbach
1519 Zunfterneuerung als Sohn des Apothekers Chrisostomus I Gengenbach und mit dessen Beistand. Da er Basel verlässt und die Zunft unterdessen nicht mit dem Wachsgeld und Gutjahrgeld unterhält, muss er nach seiner Rückkehr 1543 sich mit der vollen Gebühr neu einkaufen (Sfz.25,158)
1519
Nyclaus Werenfelss appotecare, † 1561
1519
Zunftkauf (Sfz.
25,64)
1519 Stubenmeister
1522 kauft «Niclaus Werenfels von Bernn der appetecker» Bürgerrecht (Oeff.B.7,190)
1535 Sechser
1554 Seckelmeister
1523 Rudolf Karnelyus, apoteker
1523 (Sfz. 25,83)
Karnelyus ist der zu Safran letztgenannte Vertreter aus dem Apothekergeschlecht
Carmely.
Als Apotheker bezeugt (Sfz.38,61)
Bei Häfliger nicht aufgeführt
1524 Thoman Silberberg, † 1564 «ex peste»
1524 Zunfterneuerung (Sfz. 25,86) Thoman Silberberg = Thomas von Tunsel gen.
Silberberg
1528 Stubenmeister
1534 Sechser
1537 Schreiber
1549 Seckelmeister
1553 Zunftmeister
Das bei Häfliger (Die Apotheker und Apotheken Basels, 403) angeführte
Geburtsjahr 1533 ist unrichtig, da Th. Silberberg schon 1524 zünftig wird.
1528 Crisostomus Gengenbach der apetecker, 1549
1528 Zunfterneuerung als Sohn des Apothekers Chrisostomus I Gengenbach (Sfz.
25, 109)
1529 Stubenmeister
1530 Sechser
1532 Seckelmeister
1530 Ludwyg Lachner, apteker
1530 Zunftkauf (Sfz. 25,118)
1530 Stubenmeister (Sfz. 4, 197)
1552 Niclaus Clauser der apoteker
1552 Zunftkauf mit Beistand seines Schwähers Antoni Schlosser (Sfz. 25, 197)
1555 Stubenmeister (Sfz. 57, 75)
1555 Niclaus Werenfels der jung
1555 Zunfterneuerung mit Beistand seines Vaters, des Apothekers Niklaus I
Werenfels (Sfz. 25, 207)
1555 Baltaser Humel der appendecker, † 1605
1555 Zunftkauf mit Beistand seines Vaters, des Söldners Hans Hummel
(Sfz. 25, 207)
1555 Bürgerrecht (Oeff. B. 8, 1640)
1561 Stubenmeister
1575 Sechser
1561 Martin Werrenfels der appendecker
Zunfterneuerung als Sohn des Apothekers Niklaus I Werenfels (Sfz. 25,235)
1564 Stubenmeister
1562 Wolffgang Werrenfels der appendecker
Zunfterneuerung als Sohn des Apothekers Niklaus I Werenfels mit Beistand
seines Vogtes Batt Ertzberger (Sfz. 25, 231)
später Wagmeister (W. B.)
1579 Stubenmeister
1562 Hannss Jocob Helm
1562 Zunftkauf mit Beistand seines Schwagers, des Druckers Jakob Kündig
(Sfz. 25, 239)
1569 Hans Heitzman der apendecker † vor 1620
1569 Zunfterneuerung (Sfz. 26, 273)
Sohn des 1530 safranzünftig gewordenen Krämers Jakob
Heitzmann und der Quinteria Russinger. Hans Heitzman geb. 1539 cop. mit Sara
Fuchs wird als der Apotheker bei «Stäblisbrunnen» bez.
1577 Stubenmeister
1595 Sechser
Im Jahre 1576 stiftet er der Safranzunft eine Gabe von 200 G. mit Verwendung des Zinses für
Arme und Armenanstalten
(Sfz. Urk. Nr. 49)
1591 macht Johann Heitzman der Apotheker sein Testament, da er weder Eltern
noch Kinder hat (vgl. Nachlass Lotz, Stammbaum von Braun).Die von Häfliger
(a. a. 0. 378) dem Apotheker Hans Jakob Heitzman 1566 zugeschriebene
Doppelscheibe mit den Wappen Heitzman und Heussler (sh. Gloor, Die gemalten
Glasscheiben im Schützenhaus zu Basel, 81) ist eine Stiftung seines Vaters,
des 1530 safranzünftig gewordenen Krämers Hans Jakob Heitzman genannt
zur Meerkatze.
1575 Mathys Heldttman der appendecker
1575 Zunfterneuerung als Sohn des 153 zünftig gewordenen Nestlers Andreas
Heldtman (Sfz. 25, 295)
1582 Stubmeister
1585 Ludwig Im Hoff der apotecker
1585 Zunftkauf mit Beistand seines Schwähers, des Apothekers Martin Werenfels
(Sfz. 25, 356)
1593 Stubenmeister
1586 Baltasar Humel der jung, apotecker
1586 Zunfterneuerung als Sohn des 1555 zünftig gewordenen Apothekers
Balthasar I Hummel (Sfz. 25, 357)
1591 Stubenmeister
Nicht aufgeführt bei Häfliger
1594 Heman Issely, ein apotecker
1594 Zunfterneuerung als Sohn des 1545 safranzünftig gewordenen Tuchmannes
Hieronymus Iselin (Sfz. 25, 399).
1595 Niclaus Werenfels, apoteker
1595 Zunfterneuerung als Sohn des verstorbenen Apothekers Martin Werenfels,
mit Beistand des Ratsherrn Hans Jakob Huber (Sfz. 25, 412).
1600 Anderess Bletz der appendeckerr,
† 1653
1600 Zunftkauf (Sfz.26,1v.)
1606 Stubenmeister
1617 Sechser
1624 «Verweser der Schreiberei»
1625 Zunftschreiber
1636 Zunftmeister
1606 Hanns Heinrich Wentz, ein appodecker
1606 Zunfterneuerung gleichzeitig mit seinem Bruder Lienhart Wentz, dem
Goldschmied (Sfz. 6, 59)
1610 Stubenmeister.
1607 Hanss Jocob Schonholltzer der appendecker von
Klingnauw, † 1609 (da am 21. 5. 1609 der älteste Sohn, Johann Balthasar Schönholtzer
der artzneyen doctor, für seine Mutter und die noch unmündigen Geschwister
Andreas Bletz den Apotheker als Vogt begehrt. (Sfz. 6, 103))
1607 Zunftkauf, «ist zuo mercken, das diser herr Schonhollzer hatt zuo dieser
zitt userhalb diser zunfft recht erboren: erstlich Hans Baltzer, Hans Jocob,
Heinrich, Hans Ottmar undt Hans Ullrich, deren fünff sindt.. (Sfz. 6, 67.)
1607 Burgerrecht (Oeff. B. 9, 167)
der Eintrittsrodel bezeichnet ihn als gewesenen Bürger von Laufenburg (Sfz.
26, 21).
1611 Lucas Hackher, † 1657
27.1.1611: «Lucas Hackher, so vor mein herren erfordert worden mit
begeren, dass er soll das zunfftrecht empfahen uss ursachen, wyll er eigen für
und liecht hatt. Wyll er aber jetzmolen nütt mitt geltt gefast und auch kein
eigenen gewerb und mit kranckheit behafft gewesen, so haben mein herren
hierauff erkhannt, dass man ime sol dz zunfft recht verlehen, und ist ime zu
bezalung dess zunfft rechts bis uff künftig fronfasten bott dilatzion geben.»
(Sfz. 6, 139)
1615 Stubenmeister
1649 Sechser
1611 Rudolf Wurstisen der appoteckher
21. 7. 1611 Zunftkauf (Sfz. 7, 7).
1611 Hanss Jakob Backoffen, ein apoteckher
4.8. 1611 Zunftkauf mit Beistand seines Vaters, des Schneiders Jacob Bachoffen
(Sfz. 7, 8 v.)
1614 Stubenmeister.
1616 Emanuel Richner (Ryhiner) der appedekher
27. 10. 1616: «Ist for Rodzherren und meyster und
sexeren erschinen her Emanuel Richner der appedekher, der zue disser zit in
her Heitzmans sellige behausung wont bei dem Steblins brunnen und hatt an mein
g. herren begertt das zunfft recht zu ernüwern, welliches ime vergontt
worden, doruber so hat er bezallt das ernuwer geht 13 s. 4 d. ... diewill es
sich aber in dem allten zunfftbuch fol. 216 befindt, das sein vatter sellige
her Heinrich Richner der gewandtman anno 1596 die zunfft empfangen undt schon
dissen Emanuel Richner gehapt, ob er die zunfft empfangen und mein herren ine
die kinder, so er zufor gehaben hatt, nitt haben welhen dor in lassen gon, so
ist er Emanuel Richner das zunfft recht zu enpfengen schuldeckh ... » (Sfz.
7, 52 v.), d.h. er musste die ganze Einkaufsgebühr von 10 lb. 3 s. 4 d.
entrichten.
1633 Stubenmeister.
1619 Adam Heinrich Pethri der appodeckher
1619 Zunfterneuerung mit Beistand seines Vaters, des Druckers Sebastian Henric
Petri (Sfz. 26, 47 v.)
1619 Deibolldt Noblatt von Mumpellgartt
1619 Zunftkauf, «die will er uss gnoden von unseren gn. herrn zu eim burger
uff und angenomen ist worden» (Sfz. 26, 47 v.)
Schwiegersohn des Arztes und Botanikers Johann Bauhin; starb in Montbéiard.
Als Apotheker bezeugt (C. Roth, Basl. Ztschrft. 15, 54)
1622 Conrad Ottendorff der neue appodekher ob der
Gens
1622 Zunfterneuerung mit Beistand seines Vaters Stoffel Ottendorf, des
Gewandmanns (Sfz. 7, 100 v.). Der Sfz. 4, 51 als Sechser erwähnte Cunrat
Ottendorff ist nicht, wie Häfliger anführt (a. a. 0. 391), mit dem
obgenannten Courad Ottendorff identisch, sondern ist der 1491 zünftig
gewordene Tuchmann Conrad Ottendorff, der 1518 Sechser wurde.
1627 Andreas Bletz der jünger, apoteckher, †
«ist Gott ergeben den 5. Augusti anno 1629» (Sfz. 29, 294)
1627 Zunfterneuerung als Sohn des Apothekers Andreas Bletz d. Ae. Da sein
Vater Zunftschreiber ist, wird dem Sohn das Erneuerungsgeld «verehrt»
(Sfz. 26, 27 v.)
1629 Petrus Ryff ein apotecker, † 1670
1629 Zunftkauf mit Beistand seines Vetters, des Wurzkrämers Germanus Iselin
(Sfz. 26, 76)
1629 Samuel Eglinger der apotecker, gebürtig zu
Sultzburg in der margrafschafft
9.VIII. 1629 begehrt er mit Beistand seines Stiefvaters Niklaus Rippel Vertröstung
zum Bürger angenommen, erhält er 20. 9. 1629 Zunftrecht (Sfz. 26, 78 v)
1661 Sechser
1636 Friderich Eglinger von Sultzburg in der
margrafschafft, ein apoteckher
13.3.1636 begehrt er Vertröstung, 20.3. 1636 Zunftkauf (Sfz. 26, 104 v.)
1656 Stubenmeister.
Friedrich Eglinger, 1608 zu Sulzburg geboren, als Sohn des Werner Eglinger,
beid. Rechte Lic., Fürstl. Markgräf. Rat und Oberamtmann der Herrschaft
Badenweiler. Friedrich Eglinger hatte nach seiner Lehre 6 Dienstjahre in
Frankreich und Deutschland zugebracht (Leichenpred.); Beisitzer des
Stadtgerichts jenseitsrheins.
1637 Hans Jocob Bachoffen, der apodeger
1637 Zunfterneuerung als Sohn des Apothekers Job. Jakob I Bachofen (Sfz. 26,
111)
1652 wird er als nach Brugg im Aargau verzogen erwähnt (Sfz. 8)
er war nicht Sechser, wie Häfliger angibt.
1639 Gabriel Koch, apoteckher, † 1699
1639 Zunftkauf (Sfz. 26, 116,v.)
1664 Stubenmeister
1641 Rudolf Burckhart
1641 Zunfterneuerung als Sohn des Christoph Burckhardt (Sfz. 26, 118 v.)
Vgl. Häfliger 353.
1641 Niclaus Stupanus der apoteckher, † 1684
1641 Zunfterneuerung (Sfz. 26, 119 v.).
1642 Hans Heinrich Wentz der Apotheker
1642 Zunfterneuerung als Sohn des Apothekers Hans Heinrich I Wentz
1655 Stubenmeister
1664 Sechser
1649 Johannes Brandtmüller der apoteckher
1649 Zunftkauf (Sfz. 26, 126). Der 1. 6.1675 erneuernde Johannes Brandmüller
ist nicht wie Häfliger angibt (a. a. 0. 350), mit dem obgenannten
identisch, sondern ausdrücklich als Buchdrucker bezeichnet (Sfz. 11)
1651 Stubenmeister.
1650 Johannes Gotfriedt, apothekergesell von
Reefeld zwo meyl von Berlin
1650 Zunftkauf (Sfz. 26, 127 v.). 15. 11 1650 hat er vor dem Sechserbott «sein
geburtsbrieff neben dem instramento discipline in Gegenwart der 6 herren
apotheker ablesen und durch seinen redner vortragen lassen, hierauf
vertrostung begert in hoffnung er auss gnaden von unsern gnädigen herren zu
einem burger angenommen werden, auch der zunfft gerechtigkeit wegen seiner
durch gottes gnaden erlehrnten kunst eines Apothekers geniessen möchte»
1650 erlangt er das Bürgerrecht und wird am 22. 12. 1650 in die Zunft
aufgenommen (Sfz. 8)
1663 Stubenmeister
1657 Wernhard Eglinger
1657 Zunfterneuemng (Sfz. 26,132). Das Zunftprotokoll (Sfz.9) lässt ihn
als Sohn des Apothekers Friedrich Eglinger erneuern
Häfliger(362) gibt ihn nach Basl. Wappenbuch als Sohn des Samuel Eglinger
1659 Stubenmeister
1657 Hans Theobald Eckhenstein, der apoteckher
1657 Zunftkauf, «weilen er ein new corpus von Gabriel Kochen erkoufft (Sfz.
9, 39)
1666 Stubenmeister
1660 Wernard Hueber capitän, † 1701
1660 Zunftkauf (Sfz. 26, 135 v.)
1619 geboren, kam er fünfzehnjährig im Jahre 1634 nach Bern, wo er bei
Daniel Luterburg (Lautenburger) die Apothekerkunst erlernte. Nach
ausgestandener Lehrzeit begab er sich 1638 zu Charles Portefais in Stellung.
Ein halbes Jahr später, 1639, trat er unter Hauptmann Sebastian Ryhiner,
hernach unter Hauptmann von Wattenwyl im Regiment von Wattenwyl in französische
Dienste, zuerst als Musterschreiber, dann als Lieutenant. Im Jahre 1650
kehrte er nach Basel zurück
1653 Lieutenant (Bauernkrieg)
1654 Hauptmann des Aeschenquartiers
1655 Hauptmann über eine Kompagnie Landmiliz
1661 Stubenmeister zu Safran
1671 Sechser
1678 Zunftmeister
1680 Klingentalpfleger
1682 Kornhausherr
1691 Deputat und Dreizehnerherr
(Vgl. Leichenpred.)
1666 Emanuel Stupanus der apoteckher
1666 Zunfterneuerung (Sfz. 26, 141)
1676 Stubenmeister.
1672 Jacob Ottendorff der apoteckher, † 1701
(Sfz. 32, 35)
1672 Zunfterneuerung (Sfz. 26, 151)
1674 Stubenmeister
1691 Mitglied des Zunftausschusses bei den 1691er Wirren
Vgl. den 1703 zünftig werdenden Werner de Lachenal, der sich in
Gemeinschaft mit Jakob Ottendorffs Witwe begibt. Der 1713 die Zunft
erneuernde Apotheker Jakob Ottendorff ist mit dem vorgenannten nicht
identisch, wie Häfliger (393) anführt, sondern sein Sohn.
1675 Niclaus Friderich Krieger von Rostock, der
apothekergesell, † 1691 zu Amsterdam (Sfz. 32, 13)
9.3.1675 begehrt er Vertröstung
4.5. 1675 erhält er die Zunft gegen die Gebühr von 10 lb. und einen
Feuereimer (Sfz. 11)
28. 4. 1687 meldet das Zunftprotokoll, «dass Niclaus Krieger der Apotheker
schiff fertig nach Amsterdam mit seiner familie» (Sfz. 13)
1675 Hans Heinrich Deves der apoteckher
5.8. 1675: «Hans Heinrich Deues apothekeker, der ohnlängst zum burger
angenommen», bezahlt die Aufnahmegebühr von 10lb. und dazu einen
Feuereimer, «weil er ein Fremder ist» (Sfz. 11)
1683 Stubenmeister
«ist schulden halber hinweg gezogen anno 1692» (Sfz. 32, 13). In seiner
Apotheke scheint nicht die beste Ordnung vorgeherrscht zu haben. Im
September 1691 war beim Rat eine Klage des Amtmannes von Röteln eingegangen
gegen des «Apothekers Dewes Frau bei der Rheinbrücke», weil sie einem
jungen Knaben von Holzen, der Wurmsamen gefordert, Arsenik gegeben und
dadurch den Tod des Burschen verursacht hatte. Die Frau erklärte, der
Bursche habe Mausgift gefordert. Der Rat erliess hierauf den Beschluss: «Soll
durch die herren medicos in den apotheken anstalt getroffen werden, dass
niemanden als wohl vertrauten personen dergleichen gefährliche sachen
verabfolgt werden». (Sanitätsakt. H 1.)
1675 Hanss Rudolff Brandmüller der appodecker
1675 Zunfterneuerung (Sfz. 26, 155)
1679 Stubenmeister
1675 Johannes Eglinger der apoteckher
1675 Zunfterneuerung als Sohn des Apothekers Friedrich Eglinger (Sfz. 11,
Sfz. 26, 155 v.)
1677 Stubenmeister.
1676 Uriel Ritz der apoteckher, † 1693
1676 Zunftkauf (Sfz. 26, 156 v.). Uriel Ritz stammte von St. Gallen, wo er
1647 als Sohn des Ratsherrn Paulus Ritz geboren wurde. 1662-1666
Apothekerlehre in Zürich bei Kaspar Stockar (sein Lehrlingsbrief im Basl.
Staatsarch. Privatarch. Nr. 42). Von 1667 an hielt er sich als Apotheker
dienstweise in Nürnberg und andern Städten des Reiches auf, besonders aber
zu Paris, wo er sich bei dem königl. «Chymico und apotheker, nochmaligem
berühmten medicinae doctore in Engelland, herrn Charras wohl perfectioniert».
(Leichenpred.) 1675 liess er sich in Basel nieder und verheiratete sich 1676
mit Elisabeth Harder, der Tochter des alt Stadtschreibers und Ratsherrn Hans
Conrad Harder.
1677 Stubenmeister
1684 Sechser
Die Leichenpredigt rühmt von ihm: « Seiner Kunst und geführten Wandels
halben ward er geliebt, selbsten von Fürsten und fürstlichen Bedienten.»
1679 Hans Jacob Frey der apoteckher, † 1722
11.9. 1679: Hans Jacob Frey der apoteckher anjetzo zu Paris eine apoteckh
haltendt, lasst durch notarius Christoff Hoffman um das zunftrecht
bitten,weilen ihm auf seine bitte das burgerrecht prolongiert» (Sfz. 12)
1685 Stubenmeister
1693 Sechser als Nachfolger des 1693 verstorbenen Apothekers Uriel Ritz.
Da die Wahl Freys hinausgeschoben worden war, «ist die burgerschaft dieser
e. zunft in die gedanken geraten, als sollte ihr die wahl der sechser wieder
abgenommen werden, deswegen ein und ander freie reden getrieben, elf in die
gefangenschaft gewiesen, nachgehends wieder losgelassen und mit geringen
strafen belegt worden, also ist dieser handel, so anfangs ziemlich weit
aussehend geschienen, den 2. Dezember 1693 wieder vollends gestillt worden»
(Aemterbuch d. Stadt Basel).
1682 Franz Cappaun der apoteckher, † 1750
10. 1. 1682 begehrt er Vertröstung
2. 2. 1682 Zunftkauf (Sfz. 26, 163)
«1689 ihme ward das burgerrecht aufgesagt» (Sfz. 32, 17).
1686 Johannes Gottfried der appodecker
1686 Zunfterneuerung als Sohn des Apothekers Johannes I Gottfried (Sfz. 26,
171)
1687 Stubenmeister
1694 Johannes Zwinger der apoteckher
1694 Zunftkauf (Sfz. 26, 184)
1696 Jacob Houber (Huber) der appodecker
1696 Zunfterneuerung als Sohn des Apothekers Wernhard Huber; die Gebühr
wird ihm, da der Vater Zunftmeister ist, verehrt (Sfz. 26, 187 v.)
1698 Stubenmeister
1710 Sechser
1718 Ratsherr
1730 Zunftmeister
1740 Landvogt zu Riehen
1703 Wernhard de Laschennal der appodecker
30.1.1703 Zunftkauf, «Weilen er sich unlängst mit seiner frau matronin, h.
jacob Ottendorff des Apothekers sel. frau wittib in gemeinschaft begeben»
(Sfz. 14)
1712 Irtenmeister.
1705 Johann Rudolf Brandmüller der apotecker
1705 Zunfterneuerung (Sfz. 14; Sfz. 26, 215)
1713 Irtenmeister
1706 Paulus Ritz der appodecker, † 1751
1706 Zunfterneuerung als Sohn des Apothekers Uriel Ritz; die Gebühr wird
ihm verehrt, da sein verstorbener Vater Sechser gewesen war (Sfz. 26, 215)
1707 Irtenmeister
718 Sechser, als erster durch das blinde Los gewählte Sechser
1719 Ratsherr
1706 Johann Peter Mohr der appodecker
1706 Zunftkauf als «jüngst zum Bürger an, genommen» (Sfz. 26, 215 v.)
1709 Irtenmeister
1712 Johannes Eglinger der appodeckher
23.8.1712 Zunfterneuerung, die ihm in Consideration Jakob Freys, seines
Stiefvaters als Sechser zu Safran gratis zugesagt wird (Sfz. 15, Sfz. 26,
224)
1712 Irtenmeister
1713 Hans Jacob Ottendorff der appodeckher, †
1722
6.2. 1713 Zunfterneuerung, «dieweilen sein h. vatter sel. auf dieser e.
zunft hoch und nieder gedient, auch von ihme nichts als alles lieb, ehr und
guts wissendt» (Sfz.15; Sfz. 26, 224 v.)
1718 Irtenmeister
1723 Johannes Zwinger der apodecker
1723 Zunfterneuerung als Sohn des Apothekers Johannes I Zwinger (Sfz. 26,
233)
1729 Wernhard Huber der apodecker
1729 Zunfterneuerung als Sohn des Apothekers Hans Jakob Huber. die Gebühr
wird ihm in Ansehung seines Vaters Ratsherrn verehrt (Sfz. 26, 240 v.)
1729 Irtenmeister
1731 Hans Jacob Delaschenal der apotheker
1731 Zunfterneuerung als Sohn des Apothekers Wernhard De Lachena l (Sfz. 26,
242)
1732 Irtenmeister
1739 Teodor Brandmüller, apoteker
1739 Zunfterneuerung (Sfz. 26, 250)
1740 Johan Wernhard Eglinger der apodequer
1740 Zunfterneuerung als Sohn des Apothekers Johannes II Eglinger (Sfz.
26,251)
1740 Irtenmeister
1741 Hans Rudolf Brandmiller der apotecker
1741 Zunfterneuerung (Sfz. 26, 251 v.)
1742 Irtenmeister
1752 Emanuel Ryhiner der apotecker, † 1779
1752 Zunftkauf (Sfz. 26, 261)
1752 Irtenmeister
1759 Sechser
1752 Hans Jacob Hueber der jünger, apodeckher,
† 1753
1752 Zunfterneuerung als Sohn des Apothekers Wernhard II Huber (Sfz. 17,
Sfz. 26, 261 v.)
1752 Irtenmeister
1756
Johan Jacob Burckhardt, apotecker, † 1788: Job. Jak. Burckhardt,
Apotheker (Weiss 257)
25. 10. 1756 produciert er vor der Zunft die Ratserkanntnis wegen
erlangter Majorennität v. 6. 10. 1756 (Sfz. 17, 212)
20. 10. 1756 Zunfterneuerung, wobei er als «laburant» bezeichnet wird
(Sfz. 26, 264)
1758 Irtenmeister
das Zunftprotokoll nennt ihn ausdrücklich Apotheker (Sfz. 17, 212)
1756 Hanss Jacob Delaschenal, apotecker
1756 Zunfterneuerung als Sohn des Apothekers Hans Jakob I De Lachenal (Sfz.
26, 264)
1758 Irtenmeister
1759 Caspar Wickh der apotecker
1759 Zunfterneuerung als Sohn des Materialisten und Apothekers Gabriel Wick
(Sfz. 17, Sfz. 26, 267)
1760 Irtenmeister.
1761 Wernhardt de Laschenal
15.10.1671 Zunfterneuerung, «weil er die Huberische apoteckh über sich
genommen» (Sfz. 26, 271)
1763 Irtenmeister
1769 Hieronymus Bernolli jünger
1769 Zunftkauf (Sfz. 26, 280); Sohn des Apothekers und Materialisten
Nicolaus Bernoulli, zuerst Apotheker, dann Materialist, vgl. Häfliger 416
L, Geiger und Nordmann 28 L
1769 Irtenmeister
1784 Sechser
1773 Wernhard Huber, apotequer
1773 Zunfterneuerung als Sohn des Apothekers Hans Jakob II Huber (Sfz. 26,
282)
1773 Irtenmeister
Führer der Patriotenpartei während der Helvetik mit dem Übernamen «Larifunki»
nach seiner Schrift «Funken vom Herde seiner Laren». Vgl. Basl. Zeitschrft.
20, 59 ff.
1773 Emanuel Brandmüller, apotequer
1773 Zunfterneuerung (Sfz.26, 282)
1773 Irtenmeister
1780 Niclaus de Joh. Bernoulli, apotequer
1780 Zunftkauf (Sfz. 26, 284)
1780 Irtenmeister; Gründer der Drogerie zur goldenen Münz, vgl. Häfliger
417.
1780 Johann Rud. Rihiner apotequer, † 1807
1780 Zunfterneuerung (Sfz. 26, 284)
1780 Irtenmeister
1788 Sechser
1782 Adam Eichler in Sissach, † 1830 zu
Sissach (Sfz. 36, 12)
1782 Zunftkauf (Sfz. 26, 286)
Karl Adam Eichler, Apotheker von Ober Hallau aus dem Hessischen kauft 1782 Bürgerrecht
(Lutz 103)