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Saffre - Noochrichte


Saffre – Noochrichte 2011

Saffrenoochrichte 2011.pdf


Saffre – Noochrichte 2010

Saffrenoochrichte 2010.pdf


Saffre – Noochrichte 2009

Saffrenoochrichte 2009.pdf


Saffre – Noochrichte 2008

Saffrenoochrichte 2008.pdf


Saffre – Noochrichte 2007

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Saffre – Noochrichte 2006

Saffrenoochrichte 2006.pdf


Saffre – Noochrichte 2005

 

Liebe Zunftbrüder

Es fällt nicht leicht, in diesen Tagen, den Blick nach vorne zu richten. Der Alltag wird immer wieder von den neusten Meldungen über die Anzahl der Toten überschattet. Das Seebeben im Indischen Ozean macht traurig und nachdenklich. Vielleicht haben auch Sie, liebe Zunftbrüder Freunde, Bekannte oder Verwandte in Asien verloren. Ihnen möchte ich besonders Mut und Hoffnung wünschen. Was bleibt ist Ohnmacht, Entsetzen und Unverständnis. Vielleicht können wir wenigstens mit finanzieller  Unterstützung das grosse Leid ein wenig lindern. Ich möchte Sie daher ermuntern, den mit separater Post erhaltenen Spendenaufruf zu berücksichtigen und unsere Freunde in Malaysia zu unterstützen. Herzlichen Dank!

Das grosse Unglück lässt einen oft die eigenen Sorgen vergessen, anderseits wird das Empfinden für Freude gestärkt und bewusster wahrgenommen. Ich denke in diesen Stunden an alle unsere kranken und gebrechlichen Zunftbrüder und hoffe, dass sie bald wieder wohlauf sind und auch weiterhin aktiv an unserem Zunftleben teilnehmen können. Natürlich richten sich meine Wünsche für ein gutes Jahr auch an alle andern Zunftbrüder und ihre Angehörigen.

Mit Freude schaue ich auf die vergangenen Vorstandsitzungen und möchte an dieser Stelle meinen Mitvorgesetzten  für  die konstruktive, gute und engagierte Zusammenarbeit danken.

Wie dies mein Vorgänger in perfekter Art und Weise pflegte, möchte ich einen Safran-Blick zurückwerfen.

2004
Zum ersten Mal hatte ich zusammen mit dem Säckelmeister Philip Baumann und unseren Gemahlinnen die Gelegenheit nach London zu reisen, um am beeindruckenden Annual Banquet der Worshipful Company of Glovers als Gäste teilzunehmen. Die drei Oktobertage in London waren äusserst interessant, bereichernd und die Royals waren allgegenwärtig. 

Aber nicht nur im fernen London gibt es bereichernde Anlässe, sondern auch im heimischen Basel. Auch dieses Jahr wurde der Herbstausflug wieder von den neuaufgenommenen Zunftbrüdern organisiert. Leider konnte ich selber krankheitshalber am Ausflug nicht teilnehmen, aber wie ich mich aus erster Hand informiert habe, war der Ausflug ins Elsass mit dem Besuch der Hochkönigsburg ein sehr gelungener Anlass.

Am 16. Oktober war es dann wieder soweit: wie alle 2 Jahre trafen sich die Vorstände der drei Safranzünfte der Schweiz zusammen mit der Anbaugenossenschaft Mund zu einem freundschaftlichen Treffen. 2004 hat die Anbaugenossenschaft Mund zu sich ins Wallis eingeladen. Mehr zu diesem Ausflug entnehmen Sie dem separaten Beitrag.

Das Mässässe fand wiederum im Zunftsaal statt und war dieses Jahr eine Mischung zwischen Information und Spiel. Herr Beat  Wüthrich informierte uns aus erster Hand über die vielfältigen Aufgaben und Problemstellungen rund um die Basler Herbstmesse. Anschliessend bestand wiederum die Möglichkeit im Zweierteam spielerisch einen Parcours zu absolvieren. Wie gewohnt wurde an diesem Abend auch die Ritter-Strahm-Lilie vergeben. Dieses Jahr durfte sie Willi Wigger aus den Händen seines Vorgängers Frédéric Waehren in Empfang nehmen. Willi Wigger engagiert sich in vielfältiger Weise für unsere Zunft. Wie bestens bekannt, ist er einerseits als Oberknecht tätig andererseits ist er auch als Obmann im Safranchor sehr engagiert und neu als Seckelmeister des vereinigten Zunftchors der drei Zünfte aktiv.

Saffre-Lunch
Als gutes Novum hat sich die Einführung der Saffre-Lunches erwiesen. Sechs Mal im Jahr werden über Mittag spannende Vorträge von Neuaufgenommenen  des Vorjahres gehalten. Sie bringen uns Erfahrungen aus ihrem Berufsleben näher oder gewähren uns einen tieferen Einblick in Ihre Freizeitaktivitäten. 

Ich kann Ihnen wärmsten empfehlen, bei nächster Gelegenheit einem Lunch beizuwohnen und sich so die Mittagsstunden verkürzen zu lassen und die jüngeren Zunftbrüder besser kennen zu lernen. Es hat immer noch einige leere Plätze.

Stühle fürs Restaurant
Auf grosses Interesse stiess die Stuhl-Aktion. Ich freue mich ausserordentlich Ihnen mitteilen zu können, dass sämtliche Stühle durch Spenden finanziert werden konnten.

Zunft- Ausstellung
Am 27. Mai 2005 findet in Basel die Vernissage der grossen Ausstellung über die Zünfte statt. Das Historische Museum zeichnet als Organisator und Veranstalter dieser Ausstellung und ist natürlich über jede finanzielle Unterstützung froh. Frau E. Buxtorf-Hosch, Tochter des leider verstorbenen Zunftbruders André Hosch-Fétu hat im Andenken an ihren Vater mit einem namhaften Betrag den Grundstock zu einer Safranspende gelegt. Ich möchte Sie alle gerne dazu ermuntern, Ihrerseits mit einem Beitrag diese „Saffre-Spende“ anzureichern. Der Betrag wird an das Historische Museum überwiesen, welches aus diesen Mitteln die Dauerausstellung, platziert auf der Empore der Barfüsserkirche,  finanziert. Die Entstehungsgeschichte, das Schaffen und das aktuelle Tun von 15 historischen Zünften soll  mittels alten Plänen, Fotos und Gegegenständen den Besuchern näher gebracht werden. Speziell eingerichtete Info-Stände und eine speziell verfasste Publikation geben weitere Einblicke in das Zunftleben. Am 27. und 28. Mai 2005 findet der offizielle Tag der Zünfte statt.

Vereinigter Zunftchor
Wie Ihnen vielleicht schon zu Ohren gedrungen ist, haben die Chöre der E.E. Zunft zu Gerbern, zu Schumachern und zu Safran „fusioniert“. Mit Spannung erwarten wir den ersten Auftritt des neuen Klangkörpers am Aschermittwoch.

Im Namen des Vorstandes danke ich allen, die sich besonders für unsere Saffre engagieren, namentlich:
- Oberknecht Willi Wigger
- Spielchef Christian Widmer
- Ruedi Jäggi und Marcel Caviola, unseren Bannerbegleitern
- Frédéric Waehren von der Arbeitsgruppe „Basel besser kennenlernen“ und
- Roland Schmidt, welcher als Schreiber des Meisterbotts wirkt
- Jürg Blome, unserem Zunftpfleger, der Ihre Hinweise gerne entgegennimmt
- Walter Geyer, der in der Arbeitsgruppe „Zunftbrüder in Not“ mitwirkt und uns als Zunftessen-Administrator zusammen mit
- Hardy Schweizer zur Verfügung steht.

Wir alle erleben es, dass unsere Zeiten wirtschaftlich eher schwierig sind, dies ist insbesondere für die Gastwirtschaftsbetriebe ein äusserst erschwerender Umstand. Umso glücklicher sind wir, dass es unserem Pächter, Herrn Hanspeter Fontana immer wieder gelingt durch seinen kontinuierlich hohen Standard einerseits, aber auch durch abwechslungsreiche Aktionen für eine gute Auslastung der Safranzunft zu sorgen.

Unser Dank geht an ihn, aber auch an seine Kader-Mitarbeiterin-nen und -Mitarbeiter:

Frau Marlène Grouhel , Administration
Frau Sybille Böhler, Bankette
Herr Xavier Capel, Chef de Cuisine und
Herr Thierry Hartmann, Chef de Service,
sowie an das ganze weitere vielköpfige Restaurant Safranzunft-Team.

Ich empfehle Ihnen, falls Sie nicht ohnehin zu den Stammgästen unseres Restaurants gehören, sich persönlich von der Liebenswürdigkeit des Personals und dem hohen Niveau der Küche zu überzeugen.

Ich freue mich , zusammen mit dem übrigen Vorstand Sie, liebe Zunftbrüder, am kommenden  Aschermittwoch im Zunfthaus begrüssen zu  dürfen. Unsere Gedanken sind aber auch bei jenen Safranzunftbrüdern, welche  aus  gesundheitlichen  Gründen nicht mit uns sein können. Ihnen wünschen wir gute Besserung und hoffen sie bei nächster Gelegenheit zu sehen.

Mit freundlichen Grüssen
Ihr Lukas Stutz, Meister

 

Dr Zapfen ab“

Dr Zapfen ab, dr Zapfen ab!
Was will dä Schpruch so kurz und knapp?
Mit em Zapfe wänn mir ehre,
wenn 30 Zunftjoohr wiederkehre.
So kriegsch dä Zapfe wenn’s Di Zyt isch,
und s’mit Dym Jubiläum eso wyt isch.

Philip Baumann, Seggelmeischter

 

 1. Etappe des neuen baulichen Konzepts abgeschlossen

Anlässlich der Zunftwahlen des letzten Jahres habe ich der Zunftgemeinde ein neues bauliches Konzept vorgestellt, welches  dem Grundsatz folgte, dass mit jedem ausgegebenen Franken vor allem das Ambiente des Zunfthauses zu verbessern ist. Zudem müssen grössere Unterhaltsarbeiten  in den nächsten 2 Jahren aus möglichen finanziellen Engpässen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

Da ein derartiges Projekt eine umfassende Planung mit vielen Abklärungen und Varianten im Vorfeld mit sich bringt, haben die Vorgesetzten eine Baukommission gebildet und für die Planung mit Herrn Pierre Siegrist einen externen Fachmann beigezogen.

Dem bestellten Ausschuss wurde schnell klar, dass das ganze Konzept unmöglich in einem Jahr ohne grosse Einschränkungen für den Pächter realisiert werden kann. Aus diesem Grunde wurde entschieden, dass in einer ersten Phase im Erdgeschoss die WC - Anlagen und die Garderobe des Restaurants und im Zunftsaal die Akustik und die Beschallungsanlage erneuert werden. Gleichzeitig konnten auch dank grosszügiger Unterstützung vieler Zunftbrüder die Stühle im Restaurant – ohne den Seckel zu belasten – ersetzt werden. Vielen Dank an alle Sponsoren!

Last but not least haben wir letzten Sommer in der Andreas Ryff-Stube, nach jahrelangem Ringen um die Ursachen der sich ablösenden Tapete, die vorhandene Substanz durch einen Marmorputz ersetzt.

In der 2. Bauetappe, welche wir diesen Sommer 05 realisieren möchten, wird im 1. Obergeschoss der Platz der heutigen Garderobe zu einem Foyer umgestaltet. Gleichzeitig wird das bisherige Gewürzkämmerli zur festen neuen Garderobe.
Dadurch erhält der Pächter viel mehr  Nutzungsfreiraum für das neu zu erstellende Foyer. Im weiteren werden die Damen- und Herrentoiletten im 1. Obergeschoss saniert. Ein beidseitig offenes und dem Begegnungsort angepasstes Element wird die  beiden WC – Türen vom Foyer trennen. Das Foyer soll mit Polstersessel und kleinen Tischchen ausgestattet werden. Ein  neues Lichtkonzept und ein neuer Boden werden die baulichen Arbeiten im 1. Obergeschoss abschliessen.

Im Zunftsaal bestehen weiterhin Bemühungen für eine grosszügige Beleuchtung  mit neuen Saalleuchten.

Zwei weitere Punkte, welche im baulichen Zunftausschuss kontinuierlich traktandiert werden, sind die Erstellung einer Wintertüre im Eingang, welche die kalte Sogluft sowohl in das Restaurant als auch die Treppe hinauf in das 1. Obergeschoss abfangen soll. Das zweite Anliegen ist eine angemessene Aussenbeleuchtung für das Zunfthaus. In dieser wichtigen Aufgabe des Umfangs und der Art der Beleuchtung wird ebenfalls eine externe Fachkraft beigezogen.

Zusammenfassend kann ich allen Zunftbrüdern sagen: es ist und wird spannend. Verschiedene Veränderungen wird unser Zunfthaus in diesem Sommer erfahren. Kommt und besucht unser Zunfthaus.

Urs Peter Musfeld, Bauherr

 

Saffre-Lunch

Auch im 2005 werden wir Euch einen Saffre-Lunch anbieten. Dieser Lunch findet immer am 1. Donnerstag des Monats, alle 2 Monate statt. Wir werden am 3. Februar gemäss beiliegender Einladung beginnen. Anschliessend an das Essen wird uns jeweils ein Zunftbruder aus dem vorjährigen Jahrgang einen kleinen Einblick in seinen Beruf geben. Der Lunch dauert von 12.15 Uhr bis 14.00 Uhr und findet natürlich in unserem Zunft-Lokal statt. Wir werden Euch kurz vor dem jeweiligen Lunch eine Einladung mit Referats-Gebiet zukommen lassen. Wir freuen uns bereits heute auf den ersten Lunch und hoffen, auch Euer Interesse geweckt zu haben.

 

 

Bericht zum 4 Saffre –Treffen in Mund

Anfang Oktober 2004 empfängt uns das Oberwallis mit einem angenehmen, aber natürlich schon herbstlichen Wetter: blauer Himmel mit ein paar Wolken, und die Bergspitzen rundherum bereits weiss. Unser Ziel ist ein Dorf auf der Sonnenseite des oberen Rhonetals: Mund. Bei Gourmets im In-und Ausland bekannt für den Safran, der dort hoch über Brig geeigneten Boden und passendes Klima findet, um zu gedeihen.

Nach dem herzlichen Empfang durch Mitglieder der Safranzunft zu Mund und dem Händeschütteln mit Safranzunftkollegen aus Luzern und Zürich steigen wir in den Bus und werden bergwärts gefahren. Ein erster Halt kurz vor dem Dorf gibt uns Einblick in die Kultivierung der kleinen Pflanzenzwiebeln, aus der dann die krokusartige Blüte mit den vielgepriesenen Fäden wächst. Die Felder sind klein und liegen steil am Hang, so dass Handarbeit selbstverständlich ist. Auch geerntet wird von Hand, denn die feinen drei Stengel lassen sich nur mit viel Gefühl aus der Blüte ziehen. Nach dem Trocknen ist der Safran dann gebrauchsfertig, aber Munder Safran wird sehr selektiv abgegeben: Restaurants aus der Gegend und einige ausgesuchte Wiederverkäufer kommen in Genuss des gelben Goldes, denn bei einer Gesamternte von zwei bis vier Kilogramm im Jahr sind die Munder Safranbauern wählerisch. Aber auch im Dorf selbst wird – fast – alles mit Safran verfeinert, wie wir auf unserem weiteren Weg sehen und schmecken: erst beim Apéro (Weisswein mit Safranlikör), dazu Safranbrot, dann Safransuppe, Safranrisotto, Safrannüdeli, , Safrandessert,…..der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Allerdings sollte man noch nebenbei erwähnen, dass Safran ab einer gewissen Menge toxisch ist.

Nach Apéro und Lunch mit weiteren Informationen rund um den Safran und das Dorf Mund, geht es mit dem Car weiter hinauf zu einem kleinen Verdauungsspaziergang nach Bodmen, einem kleinen Weiler mit wunderschönen alten Häusern, die fast ausschliesslich im Sommer bewohnt sind. Der Rückweg über Weiden und durch Wald führt uns wieder ins Dorf, wo Interessierte die Möglichkeit haben, sich über die Herstellung des Munder Goldwassers zu informieren.

Unsere Gastgeber beantworten schon den ganzen Tag bereitwillig unsere Fragen zum Thema Safran und wollen uns natürlich noch ein gutes z’Nacht mit auf den Weg geben, selbstverständlich wieder im Zeichen des Safran! Wir geniessen, tauschen uns mit den Zünflern aus Zürich und Luzern aus und freuen uns ob des verbalen Schlagabtausches der Meister der Gastzünfte, die in launigen Reden den Mundern danken und die mitgebrachten Geschenke anpreisen.

Nach diesem erlebnisreichen und informativen Tag dürfen wir auf dem Nachhauseweg am Sonntag noch bei Vreni und Peter in Epesses Station machen und im Keller ein paar gute Gläschen degustieren. Der Genfersee verabschiedet uns stürmisch, aber das Munder Gold begleitet noch lange….

 

Zum Gedenken

Im letzten Zunftjahr haben wir von den folgenden Zunftbrüdern für immer Abschied nehmen müssen:

Brugger-Kämpfer Otto, geboren 21.08.1910 - Zunftannahme 1941,  gestorben 13.03.2004

- Zehnder-Gerber Hans-Ulrich, geboren 06.11.1916 - Zunftannahme 1960, gestorben 27.10.2004

-
Glasstetter-Bossenmaier Paul,  geboren 15.09.1914 - Zunftannahme 1971,  gestorben 27.12.2004

An dieser Stelle wollen wir unserer verstorbenen Zunftbrüder noch einmal in aller Stille gedenken. 


Neuaufnahmen

Am Aeschermittwoch 2005 dürfen wir folgende neuaufgenommenen Zunftbrüder willkommen heissen:

 

Aschermittwoch vom 9. Februar 2005

Den Abendumgang des diesjährigen Aschermittwoch haben wir auf Wunsch von vielen Zunftbrüdern leicht modifiziert. Wir verzichten wiederum auf das gemeinsame Treffen auf dem Märtplatz. Die Besuchsformalitäten bleiben unverändert: ein Besuch und ein Empfang. Der Zeitplan sieht folgendes vor:

E. E. Zunft zu Safran

18.00h Abmarsch                         vom Zunfthaus

18.15h Eintreffen bei                   E. Zunft zu Weinleuten

18.40h Abmarsch                         ins eigenen Zunfthaus

18.55h Eintreffen                          im eigenen Zunfthaus

19.05 Empfang der                       E. Zunft zum Schlüssel

19.30 Verabschiedung der        E. Zunft zum Schlüssel

Wer besucht wen:

E.E. Zunft zu Hausgenossen besucht E.E. Zunft Schlüssel

E.E. Zunft zu Safran besucht E.E. Zunft Weinleuten

E.E. Zunft zum Schlüssel besucht E.E. Zunft Safran

E.E. Zunft zu Weinleuten besucht E.E. Zunft Hausgenossen

 

Gastzunft zum Nachtessen

Wiederum wird in diesem Jahr zu den Zunftbesuchen am Abend und zum Nachtessen eine Gastzunft eingeladen. Es handelt sich dieses Jahr um  eine  6 Mann starke Delegation E. E. Zunft zu Schiffleuten, angeführt vom hochgeachteten Herrn Meister.

Ferner erwarten wir eine 6 Mann starke Delegation der
E. E. Zunft zu Rebmessern aus Reinach.


Die Safran-Nachrichten erscheinen nach Bedarf. Beiträge für die nächste „Saffre-Noochrichte“ werden gerne unter der nachstehenden Adresse entgegengenommen. Für die Redaktion ist der Schreiber, Dominik O. Straumann, Straumann-Hipp, Bauunternehmung, Hardstrasse 92, Postfach, 4020 Basel, verantwortlich.


#

 

Safran - Kalender 2005 - 2006
 
31.01.05      Empfang der neuen Zunftbrüder durch den
                    Vorstand
03.02.05      Saffre-Lunch, 12.15 Uhr, Saffre 1. Stock 
09.02.05      Aschermittwoch - Zunftessen
07.04.05      Saffre-Lunch, 12.15 Uhr, Saffre 1. Stock 
27.und        Tag der Zünfte
28.05.05       
02.06.05      Saffre-Lunch, 12.15 Uhr, Saffre 1. Stock
02.09.05      Saffre-Lunch, 12.15 Uhr, Saffre 1. Stock
17.09.05      Herbstausflug 
03.11.05      Saffre-Lunch, 12.15 Uhr, Saffre 1. Stock
04.11.05      Mässässe, 19 Uhr, im Zunftsaal       
01.12.05      Saffre-Lunch, 12.15 Uhr, Saffre 1. Stock
21.01.06      Fabian-Sebastian-Mähli,                  Vorgesetzte mit geladenen 
                    Gästen 
20.02.06      Empfang der neuen Zunftbrüder durch den
                    Vorstand
01.03.06      Aschermittwoch-Zunftessen

 


Saffre – Noochrichte 2004

 

Rückblick - Ausblick
Der Meister hat das Wort

Die besten Wünsche mögen Sie, liebe Zunftbrüder und Ihre Angehörigen auch in diesem Jahr begleiten. Wir hoffen, dass es Ihnen gesundheitlich gut gehen wird und dass Sie von Krankheiten und Unfällen verschont bleiben mögen. Wir denken aber auch ganz besonders an diejenigen Zunftbrüder, welche zur Zeit krank sind, das Bett hüten müssen und leider nicht  wieder so   disponiert   sind,    dass   sie   aktiv   am   Zunftleben   teilnehmen können. Wir hoffen, dass sie sich bald erholen.

In einer Zeit des schnellen Wandels, der dauernden Veränderungen im wirtschaftlichen und sozialen Bereich wächst auch die Verunsicherung. Menschen im besten Alter verlieren ihren Arbeitsplatz. Es wird schwierig für sie, eine neue Stelle zu finden. Der Glaube an diese unsere Gesellschaft beginnt zu wanken. Zweifel und Mutlosigkeit befallen einem. Auch im Kreis unserer Safranzunft treffen wir auf Zunftbrüder, welche von diesen Sorgen und Nöten geplagt werden. Wir versuchen, nach Möglichkeiten beizustehen. Wir sind froh, dass es die Arbeitsgruppe „Zunftbrüder in Not“ gibt, deren Mitglieder mit Geduld zuhören, kompetent beraten, Türen öffnen, und Verbindungen herstellen können, nicht zuletzt dank den zahlreichen Mitgliedern von Zünften und Gesellschaften, die mit dem Eintrag in den Branchenrodel signalisieren, dass sie sich in den Dienst dieser guten Sache stellen. Dazu gehören besonders viele Zunftbrüder unserer Saffre. Wir danken ihnen für ihre Solidarität!

Es gehört dazu, dass der Meister hier Rück- und Ausblick hält. Ich tue dies mit Vergnügen aus meinem persönlichen Blickwinkel.

2003
War 2002 das Jahr unseres hundertjährigen Zunfthauses, stand 2003 natürlich nicht nur, aber doch zu einem erheblichen Teil im Zeichen unserer Reise nach Malaysia. Zunftbruder Jeffery Sandragesan, Honorarkonsul von Malaysia, uns aber vor allem als initiativer Freund bekannt, hat den Anstoss zu dieser Reise gegeben. Zeremonienmeister Urs Schwald hat mit Akribie organisiert und vorbereitet. Und zahlreiche zunfteigene und aussenstehende Persönlichkeiten sind ihm zur Hand gegangen. Sie alle haben ein Ziel im Auge gehabt: Der safranzünftigen Reisegesellschaft einen unvergesslichen Aufenthalt in Malaysia zu bescheren. Und dies ist optimal gelungen. Die Einblicke und Eindrücke, die wir gewinnen durften, bleiben uns allen wohl noch lange erhalten: Das urbane, moderne  Malaysia  in Kuala Lumpur, die Einladungen bei seiner Majestät, dem König, und seiner königlichen Hoheit, dem Prinzen und Sultan von Perlis, der Empfang S. E.,  Botschafter Peter Schweizer. Nicht minder beeindruckend das Land, wie es sich in Penang mit seiner Hauptstadt George Town gezeigt hat, wo noch viel an die Kolonialzeit erinnert, wo aber auch noch Handwerksbetriebe und Detaillisten - Gewürzhändler z.B. - anzutreffen sind, wie man sie bei uns seit langem nicht mehr kennt. Die Reise wurde aber auch geprägt durch die Fortsetzung an verschiedenen Orten in kleineren Gruppen; von Langkawi, der Ferieninsel im Nordwesten, über Taman Negara, dem Nationalpark im Regenwald, und die Orte an der Ostküste, Kuantan und Kota Bharu, die Oase der Stille, der Aryani Resort, bis hin zu Sabah und Sawarak auf Borneo.

Allen, die zum guten Gelingen beigetragen haben, sei an dieser Stelle nochmals gedankt. Besondere Anerkennung geht an unser Zunftspiel, wie auch an Oberknecht, Bannerherr und Bannerbegleiter, welche sich auch im fernen Asien toll bewährt haben! Nicht nur hat das ganze Unternehmen den Zunftsäckel mit keinem einzigen Franken belastet;  im Gegenteil, .......aber lassen Sie sich doch in Jahresfrist überraschen!

Aber auch hier im heimischen Basel durften wir einige besondere Anlässe geniessen. Ich denke an den Herbstausflug, welcher erstmals von unseren neuaufgenommenen Zunftbrüdern mit Auszeichnung organisiert wurde und an das tolle Mässässe, an welchem Zweier-Teams einen vielfältigen Parcours absolvierten. An diesem Abend wurde auch die Ritter-Strahm-Lilie vergeben. Frédéric Waehren durfte sie aus den Händen seines Vorgängers, Walti Geyer, in Empfang nehmen. Frédéric engagiert sich nicht nur in unserer Safranzunft, er erledigt auch souverän den administrativen Teil des Projekts „Basel besser kennenlernen“, welches  sich  an  unsere  Neubürger  wendet.  Danke für Deinen Einsatz, lieber Frédéric und Gratulation!

Statthalter Michi Kessler und Säckelmeister Philip Baumann waren - zusammen mit ihren Damen - Gäste der Worshipful Company  of  Glovers  of London an deren glanzvollem Annual Banquet vom 14. Oktober im Mansion House.

Eine Homepage zu gestalten und aufzuschalten ist das eine; 2002 war es bei uns so weit. Eine Homepage möglichst aktuell zu halten, ist das andere. Unser Irtenmeister Rolf Bommer tut das speditiv und kompetent. Und darum ist es immer wieder eine Freude, da hineinzuschauen. Wann waren Sie, lieber Zunftbruder, letztmals zu Gast bei www.safranzunft.ch? Ein solcher virtueller Besuch, hört man, lohne sich! Bis bald also. Rolf Bommer sei herzlich gedankt, für den grossen Einsatz.

Und wenn wir schon von Besuchen reden: Haben Sie sich letzthin die Vitrine in der Gilgenstube angeschaut? Nachdem uns Zunftbruder Werner Schwarz ermöglicht hatte, im letzten Halbjahr den Hutmacher zu präsentieren, sind jetzt die Seifensieder an der Reihe. Kurzum: e suuberi Sach!
Unser zunfteigener Konservator und Museumsdirektor Michi Kessler betreut mit viel Hingabe diese kleinen Ausstellungen. Auch ihm sei herzlich gedankt.

2004
begann wiederum mit dem Fabian-Sebastian-Mähli, unserem Vorgesetzten-Essen, vom 17. Januar 2004. Es wird nicht nur des Legatgebers Sebastian Güntzer (1590 - 1638), Gewürzhändler, Zunftbruder und späterer Seckelmeister, gedacht. Der Anlass gibt auch Gelegenheit Persönlichkeiten, welche sich für unsere Stadt und die Region, für die Universität, in Wirtschaft, Kultur oder Sport in  besonderem  Mass  engagieren  mit  einer  Einladung zu diesem Mähli zu danken.

Und nun steht schon bald das Zunftessen vor der Türe. Meister und Sechs stehen in den Vorbereitungen. Sie freuen sich mit Ihnen zusammen auf diesen Aschermittwoch und hoffen, dass eine möglichst grosse Zahl von Zunftbrüdern teilnehmen wird. Details zu unserem Aschermittwoch finden Sie in diesen Saffre-Noochrichte.

Am Mittwoch, 24. März 2004 laden wir Sie zu unserer Zunftversammlung und den Zunftwahlen ein. Sie wissen seit geraumer Zeit, dass ich auf dieses Datum hin resignieren werde. 1980 wurde ich in den Vorstand gewählt und durfte während zwölf Jahren als Zeremonienmeister wirken. 1992 vertrauten Sie mir das Amt des Zunftmeisters an. Nun ist es an der Zeit, das Szepter weiterzugeben. - Es scheint dem Vorstand richtig und korrekt zu sein, Ihnen  seine  Überlegungen  und  die daraus resultierenden Vorschläge vor dem Aschermittwoch bekannt zu geben:

Einstimmig,  mit   Freude  und   Überzeugung   schlägt  Ihnen  der Vorstand vor, aus seiner Mitte
Lukas Stutz zum neuen Meister E.E. Zunft zu Safran zu wählen.

Mit dem Amt des Schreibers, welches Lukas Stutz während der letzten sechs Jahre mit Auszeichnung versah, durfte er die Zunft und das Zunftleben in allen Facetten kennen lernen. Er wird die Zunft auch  nach  aussen hin  kompetent  und  souverän vertreten. Er verfügt über die notwendigen Kapazitäten, um sich diesen vielfältigen, schönen,  aber auch    anspruchsvollen Aufgaben widmen zu können.

Persönlich bin ich froh und dankbar, dass sich meine Freunde im Zunftvorstand, welche zur Wiederwahl anstehen, für eine weitere Amtsperiode (2004  - 2010) zur Verfügung stellen. Es sind dies in alphabetischer Reihenfolge, die Herren Vorgesetzten
Philip R. Baumann
Daniel Gebhardt
Urs Peter Musfeld
Andreas Schenk und
Bruno Vetter.
Sie  alle  haben  sich  mit  Freude  und  grossem  Engagement
unserer Safranzunft gewidmet.

Als neuen Vorgesetzten schlägt Ihnen der Vorstand Dominik Straumann vor.

Dominik Straumann ist 1966 geboren, als dipl. Betriebsökonom HWV, Verwaltungsrat und Geschäftsleiter der Firma Straumann-Hipp AG, Bauunternehmung. Anno 1988 wurde er in unsere Zunft aufgenommen.

Diesen Wahlvorschlag unterbreitet der Vorstand der Zunftversammlung ebenfalls einstimmig, mit grosser Freude und nachdem er die mögliche Konstituierung des erneuerten Vorstandes durch besprochen hat. In Kenntnis des Aufgabenbereichs, der ihn erwarten könnte, ist  Dominik  Straumann  gewillt,  seine  Prioritäten entsprechend zu setzen.

Selbstverständlich hat die Zunftversammlung das Recht, weitere Kandidaten zu portieren. Es wäre aber korrekt, dass sie über die zu übernehmenden Aufgaben orientiert sind. Für Auskünfte stehen der derzeitige Meister und der Statthalter zur Verfügung.

Die Herren Vorgesetzten,
Michael Kessler
Lukas Stutz
Rolf Bommer
und
Urs Schwald,
sind  bis  2007  gewählt.  Es  freut mich, dass wir weiterhin auf ihr engagiertes Mitwirken zählen dürfen.

Als abtretender Meister erfüllt es mich mit grosser Genugtuung zu wissen, dass unser „Schiff“ bestens auf Kurs bleibt. Wer sich für die Mitarbeit in einem Zunft- oder Gesellschaftsvorstand entschliesst, ist bereit, einen gehörigen Teil seiner Zeit dafür einzusetzen. Andererseits darf er erfahren, dass es eine der schönsten Aufgaben ist, welche einem Bürger unserer Stadt offen steht.

An der kommenden Zunftversammlung wird mir Gelegenheit geboten sein, den Herren Mitvorgesetzten für ihr Wirken zu danken. Heute möchte ich denjenigen Safranzünftlern danken, welche sich, zum Teil seit langer Zeit, einer besonderen Charge widmen.

Walther Joos wurde am Martini-Essen vom 13. November 1981
zum Obmann unseres Zunftchors gewählt. Damit hat er sich während mehr als 22 Jahren diesem bedeutenden Amt mit Freude und grossem Einsatz gewidmet. Es zeugt für ein gutes Klima in unserem Chor, dass sich Walther, wie übrigens auch sein Vorgänger, Paul Probst, während mehr als zwei Jahrzehnten in den Dienst dieser schönen Aufgabe gestellt hat und dem Zunftchor zu Safran treu geblieben ist. Wir werden auf sein Wirken   zurückkommen,  möchten  ihm   aber  heute  schon   ein herzliches Dankeschön sagen!

Im Namen des Vorstandes danke ich sehr für die vielen guten Dienste
- Oberknecht Willi Wigger
- Spielchef Christian Widmer
- Zunftchor-Dirigent Ule Troxler
- Ruedi Jäggi und Marcel Caviola, unseren Bannerbegleitern
- Frédéric Waehren von der Arbeitsgruppe „Basel besser kennenlernen“ und
- Roland Schmidt, welcher als Schreiber des Meisterbotts wirkt
- Jürg Blome, unserem Zunftpfleger, der nun für einige Monate in Afrika weilen wird und
- Walter Geyer, der ihn in dieser Periode vertritt, zudem in der Arbeitsgruppe „Zunftbrüder in Not“ mitwirkt und uns als Zunftessen-Administrator zusammen mit
- Hardy Schweizer zur Verfügung steht.

Unser Pächter, Herr Hanspeter Fontana, hat sich vor einiger Zeit mit einem Schreiben zum Jahreswechsel an Sie gewandt. Das Bekenntnis zu unserem Haus, welches er seinen Ausführungen vorangestellt hat, hat mich sehr gefreut: „....Es gibt in Basel kaum einen anderen Betrieb, der so abwechslungsreich und interessant, aber auch anspruchsvoll und herausfordernd ist.“ - Auch in wirtschaftlich gesehen schwierigeren Zeiten meistert unser Pächter seine Aufgabe mit grossem Engagement und präsentiert immer wieder neue Ideen. Stillstand kennt Hanspeter Fontana  nicht.  Der  Dank  für  ihn  geht  auch  an  die  Kadermitarbeiterinnen und -mitarbeiter,

Frau Marlène Grouhel , Administration
Frau Sybille Böhler, Bankette
Herr Xavier Capel, Chef de Cuisine und
Herr Thierry Hartmann, Chef de Service,
sowie das ganze vielköpfige Restaurant Safranzunft-Team

Wir bitten Sie, liebe Zunftbrüder unsere Pächter - zu ihnen zählen auch die Detaillisten Lingerie Wilhelm, Inhaberin Frau Hässle, und Zihlmann AG - bei Ihren  Einkäufen und Restaurantbesuchen zu berücksichtigen.

Meister und Sechs freuen sich, Sie, liebe Zunftbrüder, am kommenden  Aschermittwoch im Zunfthaus begrüssen zu  dürfen. Unsere Gedanken weilen aber auch bei denjenigen Safranzünftlern, welche  aus  gesundheitlichen  Gründen nicht mit uns sein können. Ihnen wünschen wir gute Erholung.

Wie hat doch unser Zunftbruder Blasius geschrieben?
En alti Zumft, das simmer und wänn nit anderscht sy
Und gspyre dorum immer e Stolz uff Stadt und Rhy
Der Haimet fescht verbunde, e Liebi wo nit wanggt,
Vergniegt in guete Stunde und ärnscht, wenn s d Zyt verlangt.
En alti Zumft, das simmer in unsrer Stadt am Rhy
Und trotzdäm, jung und immer stehn mir fir d Saffre y.

Mit freundlichen Grüssen
Peter Pardey, Meister


Dr Zapfen ab“

Dr Zapfen ab, dr Zapfen ab!
Was will dä Schpruch so kurz und knapp?
Mit em Zapfe wänn mir ehre,
wenn 30 Zunftjoohr wiederkehre.
So kriegsch dä Zapfe wenn’s Di Zyt isch,
und s’mit Dym Jubiläum eso wyt isch.

Philip Baumann, Seggelmeischter


Zunfthaus vor grösseren Erneuerungen

Vor einem Jahr habe ich in den „Saffre-Noochrichte“ angekündigt, dass in einem Mehrjahresplan ein neues Konzept für die Bereiche Restaurant, Aufgang zum 1.Stock und Garderobensektor im Obergeschoss ausgearbeitet wird und dass diesem Gestaltungskonzept vorgezogen, die Arbeiten für eine bessere Schallqualität und eine neue Beschallungsanlage an die Hand genommen werden. In der Zwischenzeit hat sich der Zunftvorstand entschieden, alle Erneuerungen und Sanierungen im Zunfthaus, in einer Phase und wenn möglich im Sommer 04 zu realisieren. Mit diesem engagierten Ziel wollen wir erreichen, dass die Zunft mit ihrem neuen Innenleben den hohen Investitionen entsprechend, gebührend wahrgenommen wird. Es ist vorgesehen, das genaue Konzept anlässlich der Zunftwahlen vom 24. März der Zunftgemeinde vorzustellen.
Ebenfalls in diesem Sommer, wird die sich im Stossbereich ablösende Tapete in der Andreas Ryff-Stube, endgültig durch einen Marmorputz ersetzt. Ein kleiner Ausschuss des Zunftvorstandes hat sich zu diesem etwas teureren Entscheid durchgerungen, nachdem wir bis heute auch mit einer Expertise keine Erklärung für die wiederholte Ablösung der Tapete erhalten haben.

Wussten Sie, dass unser Pächter  Hanspeter Fontana mit 47 Prozent fast die Hälfte seines Umsatzes im Restaurant generiert? Dieser Anteil hat in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen. Nicht zuletzt aus dieser Optik versuchen wir Gemütlichkeit und Wohlbefinden im Restaurant immer weiter zu steigern. So haben wir im letzten Jahr mehrere kleine Vitrinen im Restaurant einbauen lassen, in welchen die Zunft mit eigenen Schmuckstücken auf sich aufmerksam machen kann. Auch die wunderschöne, aber zu oft stehen gebliebene Wanduhr soll in Kürze mit einem Quarzwerk ausgerüstet und das Pendel elektronisch angesteuert werden.

Abschliessend möchte ich Sie informieren, dass wir für dieses Jahr auch neue Stühle für das Restaurant budgetiert haben. Unser Zunftbruder Ruedi Bruckner ist mit der nicht einfachen  Aufgabe betraut worden, dem Zunftvorstand ein allseits genehmes  „Modell“  noch  vor  dem Zunftessen zu präsentieren.

Am Aschermittwoch, liebe Zunftbrüder, haben Sie die Möglichkeit, das Modell für die Restaurant -Bestuhlung zu begutachten und sich „Ihren“ Stuhl oder „Ihre“ Stühle zu erstehen und damit den Seckel der Zunft zu entlasten.

Urs Musfeld, Bauherr
 

Saffre-Lunch

Neu im 2004 werden wir Euch einen Saffre-Lunch anbieten. Dieser Lunch findet immer am 1. Donnerstag des Monats, alle 2 Monate statt. Wir werden am 1. April beginnen. Anschliessend an das Essen wird uns jeweils ein Zunftbruder aus dem vorjährigen Jahrgang einen kleinen Einblick in seinen Beruf geben. Der Lunch dauert von 12.15 Uhr bis 14.00 Uhr und findet natürlich in unserem Zunft-Lokal statt. Wir werden Euch kurz vor dem jeweiligen Lunch eine Einladung mit Referats-Gebiet zukommen lassen. Wir freuen uns bereits heute auf den ersten Lunch und hoffen, auch Euer Interesse geweckt zu haben.

Christoph Glasstetter
 


Zum Gedenken

Im letzten Zunftjahr haben wir von den folgenden Zunftbrüdern für immer Abschied nehmen müssen:

  • Wyrsch-Duntz Alois, geboren 14.05.1925,  Zunftannahme 1977,  gestorben 20.04.2003

  • Schoch-Hirter Hermann, geboren 05.05.1921, Zunftannahme 1962, gestorben 11.07.2003

  • Hosch-Fétu André,  geboren 09.02.1912, Zunftannahme 1931,  gestorben 27.07.2003

  • Ess-Jenzer Hans-Rudolf, geboren 25.06.1925, Zunftannahme 1968, gestorben 29.08.2003

An dieser Stelle wollen wir unserer verstorbenen Zunftbrüder noch einmal in aller Stille gedenken.


Neuaufnahmen
Am Aschermittwoch 2004 dürfen wir die folgenden neuen Zunftbrüder willkommen heissen:
 
  • Dimitry Euler, Lenzburg, geboren 1981, Informatiker
  • Tobias Fischer, Basel, geboren 1979, Bankangestellter
  • Marc Flückiger, Basel, geboren 1955, Chefbeamter, Justizdepartement
  • Roman Gazzotti, Allschwil, geboren 1971, Controller
  • Kurt Hersberger, Basel, geboren 1953, Apotheker
  • Pierre Jaccoud, Basel, geboren 1955, Jurist
  • Claude Schlienger, Riehen, geboren 1958, Biologe

Aschermittwoch vom 25. Februar 2004

Den Abendumgang des diesjährigen Aschermittwoch haben wir auf Wunsch von vielen Zunftbrüdern leicht modifiziert. Wir verzichten fortan auf das gemeinsame Treffen auf dem Märtplatz. Die Besuchsformalitäten bleiben unverändert: ein Besuch und ein Empfang. Der Zeitplan sieht folgendes vor:
 

E. E. Zunft zu Safran  
18.00h Abmarsch vom Zunfthaus
18.15h Eintreffen bei  E. Zunft zum Schlüssel
18.40h Abmarsch ins eigene Zunfthaus
18.55h Eintreffen im eigenen Zunfthaus
19.05 Empfang der E. Zunft zu Hausgenossen
19.30 Verabschiedung der E. Zunft zu Hausgenossen


Wer besucht wen
E.E. Zunft zu Hausgenossen besucht E.E. Zunft Safran
E.E. Zunft zu Safran besucht E.E. Zunft Schlüssel
E.E. Zunft zum Schlüssel besucht E.E. Zunft Weinleuten
E.E. Zunft zu Weinleuten besucht E.E. Zunft Hausgenossen

Gastzunft zum Nachtessen
Wiederum wird in diesem Jahr zu den Zunftbesuchen am Abend und zum Nachtessen eine Gastzunft eingeladen. Es handelt sich dieses Jahr um  eine  6 Mann starke Delegation E. E. Zunft zu Fischern, angeführt vom hochgeachteten Herrn Meister.

Bhaltis

Ein herzlicher Dank gebührt unseren verehrten Herren Alt-Vorgesetzten, welche uns in grosszügiger Art und Weise den diesjährigen Bhaltis spendieren.
Merci vyylmool scho jetz und  au im Name vo de holde Bschänggte! Mer freuen is riesig!
 

 

Safran - Kalender 2004 - 2005
 
16.02.04      Empfang der neuen Zunftbrüder durch den Vorstand
25.02.04      Aschermittwoch - Zunftessen
08.03.04      Saffrestamm, 20 Uhr, im Zunftrestaurant
24.03.04      Zunftversammlung mit Wahlen
                    19.30 Uhr im Zunftsaal
10.05.04      Saffrestamm, 20 Uhr, im Zunftrestaurant
12.07.04      Saffrestamm, 20 Uhr, im Zunftrestaurant
12.09.04      Herbstausflug (voraussichtlich; Entscheid betr. definitives Datum fällt später)
13.09.04      Saffrestamm, 20 Uhr, im Zunftrestaurant   
05.11.04      Mässässe, 19 Uhr, im Zunftsaal            
08.11.04      Saffrestamm, 20 Uhr, im Zunftsaal
22.01.05      Fabian-Sebastian-Mähli, Vorgesetztenessen mit geladenen Gästen
31.01.05      Empfang der neuen Zunftbrüder durch den Vorstand
09.02.05      Aschermittwoch-Zunftessen
 

 
Die Safran-Nachrichten erscheinen nach Bedarf. Beiträge für die nächste „Saffre-Noochrichte“ werden gerne unter der nachstehenden Adresse entgegengenommen. Für die Redaktion ist der Schreiber, Lukas Stutz, Vischer AG, Architekten + Planer, Hardstrasse 10, Postfach, 4020 Basel, verantwortlich.
 


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